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Jede Reise geht einmal zu Ende, aber auch der Weg kann das Ziel sein und daher versuchen wir jede An- und Abreise individuell zu gestalten.

Auch unser wunderschöner Australienroadtrip neigte sich nach vier Wochen dem Ende zu und wir flogen von Sydney, Australien über Peking, China nach Frankfurt, Deutschland.

Wir hatten über Skyscanner wieder einmal ein super Flugschnäppchen gefunden und hatten das Vergnügen in der Business Class von Air China die Heimreise anzutreten.

Unsere Erfahrungen zu der Business Class von Air China könnt ihr später hier lesen. Vorweg: ein tolles Erlebnis.

Allerdings mussten wir einen Aufenthalt von sieben Stunden in Peking überbrücken und hatten keine Lust die Zeit in der Lounge zu verbringen. Was bietet sich also als Alternative an?

Mache aus deinem Aufenthalt einen Stopover, sprich einen Zwischenaufenthalt in dem Land in dem Du umsteigst.

Im Vorfeld habe ich viel zu den Problemen gelesen.. Flug verpasst, keine Ausreise möglich oder kein Visum – lasst euch davon nicht abhalten. Es gibt in Peking und auch anderen Städten extra Anbieter die sich auf Stopover Besuche spezialisiert haben. Auch wir haben diesen tollen Dienst in Anspruch genommen. Klar, kann auch alles selbst organisiert werden, aber aufgrund des Zeitlimits ist es super, wenn schon alles bei Landung arrangiert ist und der Fahrer mit deinem Namensschild am Ausgang auf dich wartet.

Hier kurz der Ablauf, welchen wir von Bejing Layover Tours im Vorfeld erhalten haben und auch so zugetroffen hat.

 
 

Step 1: When you get off the airplane please follow the sign “Exit, Baggage Claim”. Please keep walking until you see “24/144-hour International Transfer (Apply for Leaving Airport)”. (The opposite of the boarding gate E11) (Please see the picture I and II)Please DO NOT stop on the way, such as: “Exit & Entry Certificate Service Office” and “Transit for international Flights within 24 hours”. You might never be allowed to come out.

Step 2: Please waiting for the line at the “24/144-hour International Transfer (Apply for Leaving Airport)” you can get the “Visa-free Permit Stamp” there. You need to fill a form „Arrival Card for Temporary Entry Foreigners“ while you are waiting. (You can get the form at the desk nearby) (Please see the picture III)

Step 3: After you get the Visa-free stamp, please walk to the left and pass through the “China Inspection and Quarantine”, waiting for the line for „Foreigners“ to pass through the immigration. (Please see the picture IV)

Step 4: After you pass through the immigration, there is an escalator. Please follow the escalator downstairs. Then you will see a little train station.

Step 5: Please get on the train, and get off the train at the terminal station (T3 C).

Step 6: Get off the train at “T3 C”, follow the sign “Exit” you will see Exit “B“. Pass through the Exit “B”, there is a Starbucks Coffee to the left. Our guide will hold your name and wait you there.

Wir haben unseren Stopover bzw. Layover Aufenthalt bei Bejing Layover Tours gebucht (https://www.beijinglayovertour.com) und können den Anbieter wärmstens empfehlen. Einen Tag vor Abflug in Sydney haben wir uns erst angemeldet und bei Landung in Peking war alles perfekt organisiert. Unser Reiseguide und ein Fahrer haben schon gewartet und wir sind direkt nach der Einreise nach China gestartet.

Die Einreise nach China ist etwas speziell, aber mit dem 24/144 Stunden Visa, welches ihr direkt vor Ort beantragen könnt, doch recht problemlos. Ihr solltet allerdings für das Beantragen des Visums und die Einreise gute 90 – 120 Minuten einplanen. Auch hier hat uns Bejing Layover Tours im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht und uns ein umfassendes Bild vermittelt was zu tun ist.

Dann ging es im Auto ca. eine Stunde in Richtung der Chinesischen Mauer, erst durch die Stadt und dann immer weiter aufs Land hinaus. Eine tolle Möglichkeit einen Eindruck von China im Zeitraffer zu bekommen.

An der Mauer angekommen, waren wir vom Guide bereits gut mit Informationen versorgt und auch die Tickets hat uns Daniel direkt gekauft. Seid euch im Klaren, dass ihr in China mit Englisch nicht weit kommt und es sehr hilfreich ist einen Local dabei zu haben, welcher euch übersetzen und helfen kann.

Mit Hilfe einer Seilbahn ging es direkt auf die Mauer und es war keine große Bergsteigerleistung nötig. Die Seilbahn kostet knapp 10 Euro und ist gut investiertes Geld. Auf der Mauer angekommen, kann ich nur sagen, dass es unglaublich ist was die Chinesen dort geschaffen haben. Auch nach hunderten von Jahre lässt sich die Silhouette der Mauer in den Bergkämmen über viele Kilometer hinweg erblicken und macht sprachlos, aber seht selber auf unseren Bildern. Die Mauer ist insgesamt über 8.000 km lang, allerdings sind nur wenige Kilometer in einem restaurierten Zustand und in Peking bieten sich zwei Orte an diese zu besuchen. Ihr habt die Wahl zwischen Mutianyu und Badaling.

Kurze Gegenüberstellung der beiden

BadalingMutianyu – unsere Wahl

·      Toll restaurierter Abschnitt

·      Von sehr vielen Berühmtheiten besucht

·      Kann an Feiertagen und Ferien extrem voll sein

·      Seilbahn zur Mauer

·      Nahverkehr direkt/non stop von Peking vorhanden

·      Mauer ist breiter

·      Toll restaurierter Abschnitt

·      Von einigen Berühmtheiten besucht

·      Kann gut an Feiertagen und Ferien besucht werden

·      Seilbahn zur Mauer

·      Sommerrodelbahn zum Abstieg

·      Transfer von Peking muss selbst organisiert werden/ kein direkter /non-stop Nahverkehrsanschluss

·      Mauer etwas schmäler als in Badaling

Wir haben uns für Mutianyu entschieden, da hier erheblich weniger Besucher zu erwarten sind und wir nicht Stundenlang anstehen wollten.  Außerdem will man auf den Bildern auch keine Menschenmassen, was euch in Badaling durchaus passieren kann.

Nach einer guten Stunde sind wir dann wieder in Richtung Flughafen Peking aufgebrochen. Toll ist das man von der Mauer mit einer Sommerrodelbahn, welche nichts extra kostet, wieder ins Tal fahren kann. Ein super tolles Erlebnis.

Dort angekommen, haben wir noch etwas gegessen und es ging weiter zum Flughafen. Am Airport war die Einreise genauso problemlos wie die Ausreise und wir hatten genügend Puffer die Lounge Air China noch zu testen.

Allen im Allem haben wir gute fünf Stunden von Landung in Peking bis zur Ankunft in der Lounge benötigt. Ihr müsst euch über die Organisation keine Sorgen machen. Die Agentur hat alles im Blick und viel Erfahrung im Bezug auf Verkehr, Wartezeiten und den Abläufen am Flughafen. Wenn sie sagen wir schaffen das in der Zeit, kann man davon ausgehen seinen Flieger auch zu bekommen.

Fazit: Stopover und Layover bereichern die Reise und machen Flugschnäppchen mit langen Aufenthalten nur attraktiver

Wer schreibt hier eigentlich?

Das sind wir: Alisa & Jan aus Heilbronn.

Aktuell sind wir beide voll berufstätig und nutzen unsere wertvollen 30 Tage Urlaub im Jahr um die Welt und den Horizont zu entdecken.

Wir freuen uns, wenn du uns und unseren Geschichten folgst.

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