Wenn der Mai schon so spendabel mit seinen Feiertagen ist, dann muss man diese auch nutzen. Das wir haben wir uns zumindest so gedacht. Da an solchen Wochenenden die Flüge zu kurzfristig erreichbaren Zielen doch meist teurer sind, haben wir uns einfach ins Auto gesetzt und sind Richtung Berge gefahren. Unser Ziel war Kaprun in Österreich.

Auf dem Weg dorthin hat sich kurz vor dem Ziel unser Magen gemeldet und wenn man schon in Österreich ist, will man auch was richtig Zünftiges essen. Schon Tage vorher haben wir uns auf Schnitzel, Kaiserschmarren und Kasnockerl gefreut!

So sind wir in Kitzbühel im Berggasthof Hagstein gelandet. Hier sitzt man auf der Terrasse, in mitten der grünen Wiesen, mit Ausblick auf die Berge und das Tal. Hier hätten wir stundenlang sitzen können… Das Essen war natürlich auch bombastisch! 😉

Kitzbühel selbst kannten wir nur aus dem Promisendungen, das haben wir gemerkt, als wir an dem bekannten „Stanglwirt“ vorbeigefahren sind. Sonst ist uns dort allerdings nichts Besonderes begegnet. Weiter ging es also in unser Hotel „Avenida Panorama Suites“ in Kaprun, wo wir super freundlich begrüßt wurden und mit einem kleinen Upgrade auf ein Appartment überrascht wurden.

Die Berge rundherum locken so zum Wandern, dass wir uns sofort umgezogen haben und losgezogen sind.

Die 1. Tour (2h; 10km)

Ziel war die Sigmund-Thun Klamm, da es aber noch so früh im Jahr war, war diese leider zu. Es gibt aber einen kleinen Weg, den Klammweg, der daneben entlang zum Klammsee führt. Das typische leuchtende Grün der Bergseen, ist immer wieder faszinierend und schön anzuschauen. Man kann dann einmal rund um den See laufen und wieder zurück zum Hotel.

Der Brückentag war leider nur für einen für uns frei, allerdings bietet der Arbeitgeber die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten an. So hat einer von uns fleißig im Hotel gearbeitet und der andere ist zu einer großen Wanderrunde aufgebrochen. Wo die Tour hingehen sollte, hatten wir schon am Vortag bei der Runde um den Klammsee gesehen.

Die 2. Tour (4h und wenige aber steile Kilometer)

Diese Tour führte erst einmal stundenlang steil den Berg hinauf an der Schneckenreith Alm vorbei und irgendwann auf den Maiskogelweg. Dieser Weg war wirklich anspruchsvoll und so steil, dass man hierfür schon einiges an Ausdauer mitbringen muss. Da auch die Bahnen aufgrund der noch frühen Sommersaison größtenteils noch nicht geöffnet sind, ging es auch zu Fuß wieder bergab. Dafür braucht man weniger Ausdauer, aber kräftige Wadenmuskeln…

Die 3. Tour (3h)

Die letzte Tour sollte etwas entspannter werden und Aussicht haben. Deshalb hatten wir uns entschlossen, die Bahn (die einzige, die überhaupt geöffnet hatte) auf den Berg zu nehmen. So sind wir mit der Schmittenhöhebahn hoch hinauf auf die Schmittenhöhe gefahren. Oben hatte man eine tolle Aussicht auf den Zeller See und die umliegenden Gipfel. Zu dieser Zeit gab es auch noch einige Schneefelder hier oben, was aber für eine Wanderung kein Problem mehr war. Dieser Berg ist auch für Gleitschirmflieger sehr beliebt und so kann man diesen stundenlang bei den Vorbereitungen und beim Start zuschauen. Uns steckte aber noch der Schreck von unserem Fallschirmsprung in Australien in den Knochen und so haben wir erstmal verzichtet 😉 Aber irgendwann werden wir das auch mal noch testen.

Gewandert sind wir dann den ganzen Weg abwärts mit der Bahn als Ziel, mit der wir hochgefahren sind. Der Weg war trotz des Schnees einfach zu gehen und die teilweise schon sehr grünen Wiesen haben für längere Vesperzeiten eingeladen… Da wir für solche Momente immer unsere Luftsäcke dabei haben, können wir es uns auch überall bequem machen (und bekommen dafür so manchen neidischen Blick 😉 ).

Am nächsten Tag haben wir noch einen kurzen Halt am Zeller See gemacht um eine kleine Runde zu spazieren. Um nicht den kompletten See umrunden zu müssen, kann man wunderbar die Fähre nutzen, um wieder an den Ausgangspunkt zu kommen.

Die Gegend um Zell am See und Kaprun ist wunderschön und hat mit dem See und den hohen Gipfeln ringsherum ein tolles Panorama zu bieten.

Solche kurzen Auszeiten in den Bergen sind für Kopf und Seele immer sehr erholsam und wir freuen uns schon auf unsere nächste „Bergfahrt“.

Wer schreibt hier eigentlich?

Das sind wir: Alisa & Jan aus Heilbronn.

Aktuell sind wir beide voll berufstätig und nutzen unsere wertvollen 30 Tage Urlaub im Jahr um die Welt und den Horizont zu entdecken.

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